Das Wintermärchen des EHC's geht weiter
Am Samstag bestritt der EHC Einsiedeln sein drittletztes Spiel in Zug. Der HC Zugerland lag in der Tabelle 1 Punkt vor den Einsiedlern. Wenn die Mannschaft also dem Aufstieg einen Schritt näher kommen wollte war ein Sieg gegen die Zuger Pflicht um die Chancen weiterhin aufrecht zu erhalten.Anpfiff war um 20.45 Uhr in der Zuger Trainingshalle.
Der Start verlief äusserst kurios. Nach Anspiel verstolperte der Zuger Verteidiger die Scheibe und Ramon Kälin konnte bereits nach 7 Sekunden elegant zum 0:1 einschiessen.
Das es nicht so einfach weiterging waren sich die Einsiedler bewusst und spielten motiviert sowie konzentriert weiter. Die Chancen waren auf beiden Seiten da, verwerten konnten Sie aber weder die Zuger noch der EHC.
Nach zwei nicht genutzten Powerplay Situationen der Zuger tauchten diese immer mehr vor dem Einsiedler Kasten auf. In der achten Minute konnte Marco Annen für die Zuger den Ausgleich erzielen.
Doch die Antwort der Einsiedler liess nicht lange auf sich warten. Manuel Kälin versenkte die Scheibe zwei Minuten später zur erneuten Führung für die Einsiedler.
Die Spieler des EHC’s schienen kurz den Faden verloren zu haben. Nach einem Solo der Zuger erzielten diese in derselben Minute noch den Ausgleich zum 2:2, mit dem sich nach 20. Minuten beide Mannschaften in die Kabinen begaben.
Der Mittelabschnitt verlief äusserst ausgeglichen. Die Mannschaft liess den Zugern jedoch immer mehr Platz. Die Störarbeit wurde nicht mehr seriös genug ausgeführt. Dies wurde nach Drittelshälfte eiskalt ausgenutzt nachdem ein Zuger ohne Probleme um den Einsiedler Kasten kreisen konnte und zum 3:2 erhöhen.
Doch die Einsiedler liessen nicht locker. Sie hielten das Tempo hoch und machten weiterhin ihre Arbeit. Nachdem Yves Winet und Adrian Näpflin zu zweit auf den Zuger Kasten Stürmen konnten und nur ein Zuger Verteidiger zur stelle war um zu stören konnte Adrian Näpflin nach schönem Pass von Yves Winet wiederum ausgleichen zum Pausenstand von 3:3.
Die Mannschaft war dem Ziel nahe diesen Match zu gewinnen. Dies brauchte aber noch einmal die volle Leistung für die letzten 20 Minuten.
Der Start verlief jedoch nicht wunschgemäss. Bereits nach 20 Sekunde kassierte Renato Kälin eine Strafe. Das darauf folgende Powerplay der Zuger verlief dann aber ohne grosse Gefahr.Der EHC schien im letzten Drittel noch einmal alles aus sich raus zu holen was noch zu holen war.So konnte Adrian Näpflin in der 44. Minute den EHC erneut in Führung bringen.
Die Mannschaft bestrafte sich aber immer mehr und wurde nach und nach mit Strafen gebremst. Doch das Einsiedler Boxplay funktionierte an diesem Abend hervorragend. Man überstand alle Strafen ohne Gegentor.
In der 54. Minute konnte Florian Kälin einen Schuss von Manuel Kälin in das Zuger Gehäuse ablenken und so die Führung gar auf 3:5 erhöhen. Das Team wusste nun das der Sieg beinahe geschafft war. Als dann Ramon Kälin kurz vor Spielende gar noch zum 3:6 in das leere Zuger Tor einschieben konnte war die Sensation perfekt.
Die Freude war jedem aufs Gesicht geschrieben. Der gute Kampfgeist der Einsiedler wurde mit diesem Sieg in Zug belohnt.
Nun muss der EHC Einsiedeln noch seine letzten zwei Spiele Gewinnen, dann steht einem Aufstiegsplatz in die dritte Liga nichts mehr im Wege.
Der EHC bedankt sich bei den angereisten Fans die trotz schlechtem Wetter den Weg nach Zug gefundne haben.
Das nächste Spiel findet in Rapperswil gegen den EHC Sursee statt um 19.30 Uhr. Dies ist zugleich das letzte Heimspiel der Einsiedler und wird am 6.2.2010 ausgetragen.


